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Autor: (steine-und-minerale.de) | Letzte Aktualisierung: 09.04.2024


Lapislazuli

Lapislazuli - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: lapis lazuli | französisch: lapis-lazuli

lapislazuli Foto
Lapislazuli-Trommelstein

Inhaltsverzeichnis Lapislazuli

Lapislazuli - Der blaue Stein

Eine der ältesten Erwähnungen von Lapislazuli geht auf den römischen Universalgelehrten Plinius (23 bis 79 n. Chr.) zurück. In seiner De Naturalis Historia beschreibt er einen Stein, der von himmelblauer Farbe ist, durchsetzt von pyrithaltigen Pünktchen („lapis lazuli obscure caeruleus, punctulis pyritaceis“).
Zu Plinius´ Zeiten wurde das Gestein zudem unter dem Namen Saphir geführt, was der Übersetzung des Begriffs Saphir zu verdanken ist. Saphir wird aus dem Griechischen mit blauer Stein übersetzt, und war deshalb lange Zeit eine gängig Bezeichnung, unter der viele blaue Mineralien zusammengefasst wurden, ohne dass diese genauer unterschieden wurden. Erst seit dem späten 18. Jahrhundert wird die blaue Korund-Varietät als Saphir definiert.
Dass es sich bei Plinius´ Ausführungen des blauen Saphirs um Lapislazuli handelt, wird nicht nur anhand der Beschreibung der farblichen Merkmale deutlich, auch nimmt der Bezug auf die undurchsichtige Transparenz des Gesteins, während Saphire gegen das Licht gehalten lichtdurchlässig sind.

Anselmus de Boodt (1550 bis 1623), ein flämischer Naturwissenschaftler, nimmt darauf 1609 im Kapitel „De Lapide Lazuli“ seines Werkes „Gemmarum et Lapidum“ Bezug, indem er von einem durchscheinenden Stein mit kornblumenblauer Farbe, der bei Plinius Saphir genannt wurde („opacus est hic lapis saphire colore aut floreum cyanus“) schreibt.

Neben Cyanus und Lapislazuli wurden in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche weitere Synonyme für Lapislazuli verwendet, u.a. Lapis cyaneus, Lasurstein, Lazurstein oder Azurstein – allen Namen gemeinsam ist die Anspielung auf die blaue Farbe des Gesteins. Der Begriff Lapislazuli setzt sich aus dem lateinischen Wort für Stein (lapis) sowie der arabischen Vokabel für blau zusammen.

In der älteren historischen Literatur wird insbesondere die Verwendung von Lapislazuli als blaues Pigment in der Malerei, das unter dem Namen Ultramarin bekannt geworden war, betont.
Ebenfalls oft finden sich im 16. und 17. Jahrhundert Hinweise auf die Bedeutung als vielseitiger Heilstein. Adam Lonitzer (1528 bis 1586, deutscher Botaniker und Arzt) schreibt 1630 in seinem „Kreuterbuch“, dass Lapislazuli alias Cyanus bei Melancholie verabreicht wurde und auch „benimpt die Fanatsen“. Gleichlautendes findet sich bei Giovanni da Vigo und Johannes Scultetus 1685 in der „Wund-Artznei“ über Lapislazuli: „dessen Kraft und Würckung ist, daß er allen Melancholischen Beschwerden widerstehe und abhelfe“, aber auch untersütze, dass „Schwangeren Matronen die Leibesfrucht vor der Zeit nicht abgehe“.


Die Gemengteile von Lapislazuli: u.a. Muskovit, Calcit, Sodalith, Pyrit, Lasurit

Eigenschaften von Lapislazuli

Definition: Lapislazuli besteht aus verschiedenen Mineralien, weshalb es sich bei Lapislazuli der Definition von Gesteinen folgend nicht um ein Mineral, sondern ein Gestein - d.h., ein Gemenge bestehend aus verschiedenen Mineralien - handelt.

Dennoch gibt es Unterschiede, was die mineralische Zusammensetzung und damit auch die Farbe betrifft; begründet vor allem durch den Fundort und die individuellen Bedingungen während der Entstehung von Lapislazuli.

Die ersten Untersuchungen zur mineralischen Zusammensetzung von Lapislazuli gehen auf Nicolas Clément (1779 bis 1841), seines Zeichens Chemiker und Physiker aus Frankreich, zurück und stammen aus dem Jahr 1806.

Ein Mineral, das in jedem Lapislazuli - unabhängig vom Fundort, vorhanden ist, ist Lasurit, dessen Anteil zwischen 25 und 40% schwankt und somit als Hauptgemengteil von Lapislazuli gilt.
Weitere Gemengteile sind Foide wie Haüyn und Sodalith, Diopsid, Afghanit, Amphibole, Feldspäte, Glimmer, Apatit, Titanit, Zirkon sowie Pyrit.

Naturbelassener Lapislazuli ist von mattem Glanz; poliert kann der Glanz auf glasartig gesteigert werden.
Die Spaltbarkeit ist unvollkommen, der Bruch spröde und muschelig. Die Transparenz von Lapislazuli ist undurchsichtig; erscheint in dünne Schichten zerlegt durchscheinend.

In der Vergangenheit wurden Mineralien mit allen Sinnen beschrieben, so auch der Geruch. Der Mathematiker Friedrich Wolff (1766 bis 1845) stellte fest, dass "Beym Pulverisiren des Lapis-Lazuli bemerkt man zuweilen einen Geruch nach Moschus", während von Kirchbach 1841 meinte, dass pulverisierter Lapislazuli einen "bisamartigen Geruch" hat.

Die Mohshärte von Lapislazuli schwankt zwischen 5 und 6 auf der 10-stufigen Skala der Härte von Mineralien nach dem deutschen Mineralogen Friedrich Mohs (1773 bis 1839) bei einer Dichte von 2,4 bis 3 g/cm3.
Aufgrund der Härte wird Lapislazuli nicht als Edelstein definiert, da die erforderliche Edelsteinhärte (= Mohshärte über 7) nicht gegeben ist. In der Vergangenheit wurden alle Nicht-Edelsteine als Halbedelsteine bezeichnet; heute ist der Begriff Schmuckstein gängig, um das wertmindernde Image zu vermeiden.


lasurstein - Aufnahme des Minerals
Lapislazuli im Detail

Die Farbe von Lapislazuli

Die Farbe von Lapislazuli ist Blau in vielfältigen Nuancen: „himmelblaue Farbe, die etwas ins Violette spielt, zuweilen sehr dunkel und fast schwärzlich blau ist“, die aber auch „seltner gelblich roth, grün“ (Funke, 1800) – abhängig vom Mineralgehalt des Gesteins.
Giovanni da Vigo zieht den Vergleich mit Saphir: „dunkler als ein Saphir, …, himmelblau mit schönen Goldflämmlein“.

Anhand der Farbe können teilweise Rückschlüsse auf die Herkunft von Lapislazuli gezogen werden. Schon Dietrich Ludwig Karsten (1768 bis 1810, deutscher Mineraloge) fand 1789 heraus, dass regionale Unterschiede in Hinblick auf die Farbe von Lapislazuli existieren:

  • „dunkel lasurblauer Lasurstein mit eingesprengtem Schwefelkies; aus Persien“
  • „lasurblauer Lasurstein mit gelblich weissem Quarze vermengt; von Atakama in Chile“
  • „lichter lasurblauer Lasurstein mit ein wenig Eisenokker; aus Persien“
  • „sehr ins Berlinerblaue fallenden lasurblauen Farbe; aus England“

Tatsächlich konnten Karstens Beobachtungen bestätigt werden, denn Lapislazuli aus Afghanistan zeichnet sich durch eine intensiv dunkelblaue Farbe aus, während Lapislazuli aus Tadschikistan marineblau ist und Lapislazuli vom Baikalsee in Russland von violettblauer Farbe ist.

Neben der blauen Grundfarbe enthält Lapislazuli Einsprenglinge und feine Adern vom goldfarbenem, metallisch glänzendem Pyrit sowie weißem Calcit als charakteristisches Merkmal.
Der enthaltene Pyrit wurde in der Vergangenheit bisweilen fälschlicherweise als Gold identifiziert, wie bspw. Bei Johann Samuel Schröter 1780: „oft mit Goldkorn vermengt sey, und zugleich Kupfer halte“, die „leuchten als kleine Sternlein“ (Johannes Wittich, 1612).

Die Verwechslung mit Saphir und anderen blauen Mineralien lässt sich gerade aufgrund der enthaltenen Pyrit-Einschlüsse umgehen, da laut Carl Richard Lepsius (deutscher Ägyptologe, 1810 bis 1884) Lapislazuli „der einzig edle blaue Stein ist, der ebenso constant mit kleinen Punkten von Schwefelkies gezeichnet ist, welche für den Anblick vom Golde nicht zu unterscheiden sind".

Am begehrtesten und teuersten ist nach wie vor Lapislazuli, dessen tiefblaue Farbe in Kombination mit den goldenen "Pyritsternen" an einen sternenreichen Nachthimmel erinnert.

Die Strichfarbe von Lapislazuli, d.h., die Farbe, die erscheint, wenn ein Mineral oder Gestein über ein unglasiertes Porzellantäfelchen gestrichen wird, ist hellblau.


Entstehung und Verbreitung von Lapislazuli

Lapislazuli entsteht durch Kontaktmetamorphose oder Metasomatose vorwiegend in silikathaltigen und natrium-aluminiumreichen Gesteinen wie bspw. Gneis, Marmor, Pyroxenit oder Amphibolit.

Die Vorkommen von Lapislazuli erstrecken sich unter anderem auf Fundorte in Badakshan/Afghanistan; Argentinien; Kalifornien/USA; Kanada; Neapel/Italien; Halbinsel Kola, Baikalsee/Russland; Tadschikistan, Indien, China, Korea sowie Chile.


lapis lazuli - Mineral und Kristalle
Lapislazuli im Anschliff


Verwendung und Bedeutung von Lapislazuli

Lapislazuli spielt bereits seit Jahrtausenden eine bedeutende Rolle im Alltag der Menschen.
Aufzeichnungen belegen, dass Lapislazuli schon vor über 6000 Jahren im Hindukusch in Afghanistan abgebaut wurde, die bis nach Ägypten gehandelt wurden. Die alten Ägypter gravierten in den blauen Stein vornehmlich Skarabäen, von denen sich als Talisman Glück versprochen wurde, oder aber Lapislazuli wurde als Weihgeschenk in Tempel gebracht.
Dienten die Steine anfangs noch zur Herstellung von kostbarem Schmuck verschiedener Kulturen der Vorzeit oder pulverisiert als blauer Lidschatten in der Antike, zählt Lapislazuli auch heute noch zu den beliebtesten Steinen überhaupt.
Ob in der Innenraumgestaltung als Wandvertäfelung, Mosaike, zur Fertigung von Dekoration und Ziergegenständen oder zu Schmucksteinen verarbeitet - Lapislazuli ist begehrt.
Der Mineraloge Johann Reinhard Blum (1802 bis 1883) schreibt, dass Katharina II im Palast in St. Petersburg eine Wandvertäfelung aus Lapislazuli anfertigen ließ.

Blau gilt als die Farbe der Könige - so ist es nicht verwunderlich, dass auch im Alten Ägypten bei der Verzierung von Gegenständen auf Lapislazuli gesetzt wurde, bspw. bei der über 3000 Jahre alten Goldenen Totenmaske von Tutanchamum.

Lapislazuli als Werkstoff kam auch bei Peter Carl Fabergé (1846 bis 1920) zum Einsatz. Der russische Goldschmied kreierte und designte am Hof des Zaren von Russland in St. Petersburg über 50 kunstvoll gestaltete Eier, die unter dem Namen Fabergé-Eier weltbekannt wurden, und die traditionell zu Ostern verschenkt wurden. Das Fabergé-Ei Zarewitsch-Ei gestaltete Fabergé mit Lapislazuli, Gold und Diamanten.


Farbpigment Lapislazuli

Im Laufe der Geschichte hat sich Lapislazuli einen Namen als ultramarinblaues Pigment oder Ultramarin in der Malerei gemacht,wobei der deutsche Naturwissenschaftler Carl Philipp Funke im Jahr 1800 das Pigment zur "schönsten und theuersten blauen Malerfarbe" kürt, die "hat die Farbe der Kornblumen oder Veilchen".
Unter anderem arbeitete der Nürnberger Maler Albrecht Dürer (1471 bis 1528) mit Lapislazuli-Pigmenten am Heller-Altar; ein Triptychon für die Dominikanerkirche in Frankfurt/Main, aber auch in China war Ultramarin zur kunstvollen Gestaltung von Porzellan schon lange im Gebrauch (siehe Blum, 1834).

Lapislazuli Ultramarin Farbpigment
Grundskala der Farben nach George Field: dunkelblau dargestellt durch Lapislazuli-Ultramarin

Farbe bzw. Pigmente aus Lapislazuli waren bzw. sind immer noch sehr begehrt, da die Farbe lichtbeständig ist - Im Gegensatz zu Azurit. Azurit wurde der himmelblauen Farbe in der Vergangenheit ebenfalls in zahlreichen Gemälden als Pigment für Himmel verwendet, allerdings oxidierte die azurithaltige Farbe mit der Zeit und wurde grün (es entstand das Mineral Malachit).

Im Handel werden Farben und Pigmente aus Lapislazuli heute bspw. unter dem Namen Fra Angelico Blau verkauft.

Im Jahr 1827 wurde das erste künstlich hergestellte Ultramarin präsentiert. Die Chemiker Jean-Baptiste Guimet (1795 bis 1871) und Leopold Gmelin (1788 bis 1853) orientierten sich der Herstellung an der Zusammensetzung von natürlichem Lapislazuli: "Thonerde, Kieselerde, Natrium und Schwefel" sind Seubert und Seubert (1867) zufolge die Zutaten von Ultramarin. Alle Komponenten werden mit Harz, Wachs oder Öl zu einem "Kuchen" vermengt und "geglüht". Anschließend wird der Kuchen in Wasser geschwenkt, die blauen Pigmente lösen sich aus dem Kuchen und werden auf Papier abgefangen und getrocknet.
Die Entdeckung der industriellen Gewinnung von künstlichem Ultramarin rückte die Herstellung von Lapislazuli-Ultramarin aus Kostengründen weitestgehend in den Hintergrund.
Die Produktion von Ultramarin war so erfolgreich, dass in Deutschland mehrere Ultramarinfabriken gegründet wurden; mit Nürnberg, Schweinfurt, Kaiserslautern, Heidelberg und Pfungstadt als Hauptstandorte der Ultramarin-Produktion.


Heilstein Lapislazuli

Die Bedeutung von Lapislazuli als Heilstein reicht weit in die Geschichte zurück.
Der Arzt und Botaniker Adam Lonitzer vertraute im frühen 17. Jahrhundert auf die Wirkung von Lapislazuli bei Melancholie. Auch wurde Lapislazuli in der Schwangerschaft verabreicht, um Frühgeburten zu unterbinden und im Alten Ägypten war Lapislazuli als "Augenmittel beliebt" (Abdul-Achundow, 1892).
Der Apotheker Charles Zimpel (1801 bis 1879) schrieb Lapislazuli eine "gehirn- und daher gedächtnisstärkende" Wirkung zu.
Dass Lapislazuli in der Funktion als Arznei damals wie heute wirkte, konnte in wissenschaftlichen Studien nicht bewiesen werden.


Lapislazuli und Schmuck

Lapislazuli wird seit über 6000 Jahren zu Schmuck verarbeitet. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden aus dem blauen Stein "Ring- und Nadelsteine" und "Ohrgehänge" gefertigt, aber auch "Stockknöpfe" mit Lapislazuli waren in Mode (Blum, 183$. Die Beliebtheit von Lapislazuli hält auch heute noch an und wird im Speziellen als symbolischer Jubiläumsstein für den 9. Hochzeitstag gefeiert, gilt aber auch als Monatsstein für den Monat September und als Sternzeichenstein für Schützen.
Um die Strukturen im Stein und die Farbe zu betonen, wird Lapislazuli vornehmlich zu Cabochons in verschiedenen Formen (z.B. tropfenförmig, oval, rund, eckig, dreieckig) geschliffen oder aber zu Kugeln, Perlen, Donuts oder Trommelsteinen verarbeitet.

Vergleichsweise selten wird hingegen auf Schmuck mit Lapislazuli-Rohsteinen gesetzt. Ungeschliffen und nicht poliert ist der Glanz zwar weniger intensiv, aber nicht minder schön.

Zudem findet sich Lapislazuli häufig in Herrenschmuck wieder, vorzugsweise zu Manschettenknöpfen oder Herrenringen bzw. Siegelringen verarbeitet.


Der Preis von Lapislazuli

In Bezug auf den Wert von Lapislazuli gibt es erhebliche Unterschiede, die auf die Qualität des Stein zurückzuführen sind.

Am gefragtesten und entsprechend hoch im Preis angesiedelt sind Steine von dunkelblauer Farbe mit feinen Pyriteinschlüssen und dezenten Calcitadern.

Dominiert Pyrit im Lapislazuli erscheint das Gestein schnell grünstichig. Ebenso geringer ist der Preis von Lapislazuli, der viel Calcit enthält und bei dem das Blau zurücktritt.

Mitunter wird die Farbe von blass-blauen Lapislazulis nachträglich verbessert. Eine gängige Methode zur Steigerung der Farbintensität von naturbelassenem, unbehandelten Lapislazuli ist das Ölen und Wachsen des Steins; teilweise sind die Öle und Wachse eingefärbt, um die Farbe abzudunkeln oder einzufärben. Ein Nebeneffekt des Ölens/Wachsens von unbehandltem Lapislazuli ist es, die Steine zum Glänzen zu bringen.

Kurzum: Intensiv blauer Lapislazuli mit einheitlichem Farbbild mit geringen Pyriteinschlüssen und ohne Calcit wird zu Höchstpreisen verkauft; im Schnitt bewegt sich der Preis zwischen 35 und 75 Euro pro Gramm. Hellerer Lapislazuli mit deutlich sichtbarem Pyrit und Calcit ist für ca. einen bis fünf Euro pro Gramm zu haben.


Lapislazuli-Imitationen und Fälschungen

Mitunter kann es sein, dass nicht jeder Lapislazuli, den es im Handel zu kaufen gibt, ein echter Lapislazuli ist.
Stattdessen werden Imitationen oder zusammengesetzte Steine angeboten.

Lapislazuli-Imitationen bestehen häufig aus blau eingefärbtem Glas, das von Metallstücken (z.B. Kupfer) als Pyritersatz durchsetzt ist.

Teilweise werden auch andere Mineralien wie Chalcedon, Achat, Jaspis oder Howlith farblich auf Lapislazuli getrimmt. Dem gegenüber stehen zusammengesetzte Stein, die aus miteinander verkitteten, kleinen Fragmenten aus Lapislazuli bestehen.


Der größte Lapislazuli der Welt

Der weltgrößte Lapislazuli stammt aus den Anden in Chile und brachte ein Gewicht von 18,3 Tonnen auf die Waage. Aus dem Monolithen fertigte der österreichische Bildhauer Hans Muhr 1998 den Wasserwellen-Lebens-Brunnen, auch Lapislazuli-Brunnen genannt, in Wien.


Nachweis von Lapislazuli

Lapislazuli fluoresziert weiß. Bei Kontakt mit Salzsäure entwickelt sich ein deutlich wahrnehmbarer Geruch von Schwefelwasserstoff. Farbverändernd wirkt der Kontakt mit hohen Temperaturen, Fetten und Laugen.



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Quellen:

Mineralien-Steckbriefe