Logo

Feueropal Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 




Feueropal - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

Die feuerrote Farbe dieser Opal-Varietät ist es, die Pate für den Namen Feueropal steht.


Eigenschaften von Feueropalen

Feueropale bestehen ebenso wie andere Opale aus SiO2•nH2O, weshalb das kristallwasserhaltige Mineral der Mineralklasse der Oxide, und innerhalb dessen der Quarzgruppe, speziell den amorphen Quarzen zugeordnet wird.
Die Farbe von Feueropalen variiert zwischen gelb, orange und rot – farblich vergleichbar mit Karneol, Jaspis oder klarem Citrin. Das Opalisieren, d.h. das Farbspiel in den Farben des Regenbogens, ist nicht vorhanden; vielmehr glüht Feueropal in Feuertönen, die mitunter von einem grünen Leuchten begleitet werden. Die Strichfarbe ist weiß.
Feueropale weisen eine durchsichtige bis durchscheinende Transparenz auf, der Glanz ist glasartig, teilweise auch wachsartig. Der Bruch ist muschelig bis uneben, die Spaltbarkeit ist unvollkommen. Die Mohshärte beträgt 6,5; die Dichte von Feueropalen schwankt mit dem Wassergehalt zwischen 1,98 bis 2,5 g/cm³.


Werbung: Feueropal - Unsere Empfehlung*

*

Entstehung und Verbreitung von Feueropal

Die meisten Feueropale wurden bislang im Zusammenhang mit dem magmatischen Gestein Rhyolith gefunden, bei dem Teile von Quarz sekundär in Feueropal umgewandelt wurden (Näheres: Entstehung von Rhyolith).
Finden kann man Feueropale unter anderem in Österreich, in der Slowakei, vereinzelt in Australien und in Nordamerika, vor allem in Mexiko und in einigen Bundesstaaten der nördlichen Westküste der USA.


Verwendung und Bedeutung von Feueropal

Feueropale sind insbesondere als begehrter Schmuckstein von hoher Bedeutung, deren "Feuer" durch Glattschliffe optimal betont wird.


Siehe auch:
Der Schliff von Edelsteinen
Opalit, Inamori-Opal und Kyocera-Opal
Opale aus der Slowakei


Quellen:
⇒ Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
⇒ Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach
⇒ Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag
⇒ Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München
⇒ Schumann, W. (1992): Edelsteine und Schmucksteine: alle Edel- und Schmucksteine der Welt; 1500 Einzelstücke. BLV Bestimmungsbuch, BLV Verlagsgesellschaft mbH München
⇒ Schumann, W. (1991): Mineralien Gesteine – Merkmale, Vorkommen und Verwendung. BLV Naturführer. BLV Verlagsgesellschaft mbH München
- - www.mindat.org - fire opal

* = Affiliate Link, d.h. beispielhafte Links, die zum Partnerprogramm von Amazon führen und bei erfolgreichem Verkauf mit einer Provision vergütet werden, ohne dass für Sie Mehrkosten entstehen.

Letzte Aktualisierung: 1. Juli 2019

Steine schleifen mit Profimaschinen

Börsenkalender

Mineralienboersen Kalender
Hier gelangen Sie direkt zum Börsenkalender

Unsere Buchmpfehlung

Der neue Kosmos-Mineralienführer: 700 Mineralien, Edelsteine und Gesteine

Kosmos Mineralienführer

Mehr Details


angeboten bei Amazon

Mineralien-Steckbriefe
Unsere Artikel
Unser Einkaufsführer
Weitere Inhalte