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Adular Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Adular - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: adularia | französisch: adulaire

Das Mineral Adular wurde nach dem Ort der Entdeckung, den Adula-Alpen in der Schweiz, benannt.

Eigenschaften von Adular
Adular ist ein Silikatmineral, beschrieben durch die Zusammensetzung KAlSi3O8. Innerhalb der Silikate ist Adular ein Vertreter der Feldspäte, ferner den Kalifeldspäten zugehörig und noch genauer handelt es sich bei Adular um eine Varietät von Orthoklas.
Adular kann farblos, aber auch von weißer oder grüner Farbe sein. Die Strichfarbe ist weiß.
Adular kristallisiert im monoklinen Kristallsystem und bildet prismatische, blättrige oder tafelige Kristalle aus, häufig auch zu Zwillingen miteinander verwachsen.
Der Glanz ist glas- bis perlmuttartig bei durchsichtiger bis durchscheinender Transparenz. Der Bruch von Adular ist uneben, die Spaltbarkeit ist wie für Feldspäte charakteristisch sehr vollkommen. Adular ist mit einer Mohshärte von 6 zu den mittelharten Mineralen zu zählen, das spezifische Gewicht beträgt 2,56.

Entstehung und Verbreitung von Adular
Adular ist hydrothermalen Ursprungs, deshalb in Drusen und alpinen Klüften magmatischer Gesteine zu finden, kann aber auch in metamorphen Gesteinen vorkommen.
Begleitminerale von Adular sind bspw. Albit, Titanit, Quarz, Chlorit und Periklin.
Bedeutende Fundorte von Adular befinden sich unter anderem in Schweden; Schottland; England; Frankreich; Belgien; Erzgebirge, Odenwald und Oberwolfach/Deutschland; Bern, Wallis und Graubünden/Schweiz; Zillertal, Hohe Tauern, Klagenfurt, Moschkogel, Leoben, Fischbacher Alpen/Österreich; Portugal; Spanien; Griechenland; Slowakei; Ungarn; Ukraine; Marokko; Russland; Kasachstan; Usbekistan; Pakistan; Mongolei; China; Japan; Indonesien; Australien; Neuseeland; Argentinien; Chile; Brasilien; Mexiko; Kanada und in den USA.

Verwendung von Adular
Neben der Bedeutung als Sammlerminerals wird Adular auch als Schmuckstein verarbeitet, insbesondere die bläulich schimmernde Varietät Mondstein.

Nachweis von Adular
Adular ist nicht in Säuren löslich und schmilzt nicht in der Flamme.

Quellen:
Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach
Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München
- www.mindat.org - adularia

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