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Autor: (steine-und-minerale.de) | Letzte Aktualisierung: 28.04.2024


Honigcalcit

Honigcalcit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: honey calcite/amber calcite


Calcit
Honigcalcit


Honigfarbener Calcit

Der Name Honigcalcit bezieht sich auf die Farbe des Minerals, die an goldgelben Honig erinnert, während der Begriff Calcit aus dem Lateinischen stammt und mit Kalk übersetzt wird - angelehnt an die chemische Zusammensetzung von Calcit (Kalk = Calciumkarbonat).


Eigenschaften von Honigcalcit


Calcit in der Reinform ist farblos. Verschiedene Beimengungen, bspw. Zink, Blei, Kobalt (Kobaltcalcit), Magnesium, Eisen, Barium, Mangan und Strontium, färben das Mineral grau, schwarz, braun, grün, gelb, rot, blau, orange oder grün.
Im Fall von Honigcalcit ist Eisen das farbgebende Element.

Tabelle: Die Eigenschaften von Honigcalcit
EigenschaftBeschreibung
Chemische Zusammensetzung CaCO3
Mineralklasse Carbonate
Farbe gelb, gelbbraun, honigfarben
Strichfarbe weiß
Glanz glasartig bis matt
Transparenz durchscheinend bis durchsichtig
Bruch halbmuschelig, spröde
Spaltbarkeit sehr vollkommen
Mohshärte 3
Dichte 2,6 bis 2,8 g/cm³


Verwendung und Bedeutung von Honigcalcit

Honigcalcit wird sowohl als Schmuckstein wie auch als Heilstein genutzt.
Aufgrund der spröden Charakters von Calciten, finden bei Honigcalciten vor allem Glattschliffe - Cabochon, Perlen, Nuggets - Anwendung. Facettenschliffe wie der Brillantschliff sind bei Calciten wegen des splitternden Verhaltens beim Schleifen und Polieren weniger von Bedeutung.

Von ebenso hoher Bedeutung ist das Mineral in der Heilsteinkunde, wobei die Wirkung von Honigcalcit auf die Gesundheit in wissenschaftlichen Studien nicht belegt werden konnte.



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Quellen:

  • Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
  • Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach
  • Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag
  • Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München

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