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Konichalcit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Konichalcit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: conichalcite


Konichalcit
Konichalcit


Als das Mineral Konichalcit zum ersten Mal entdeckt wurde, hielt man es für kupferhaltigen Staub da die Kristalle des Minerals von so geringer Größe sind, dass diese an Staub erinnern - daher der aus Griechischen stammende Name Konichalcit (konia = Staub, chalkos = Kupfer).


Eigenschaften von Konichalcit

Mit der chemischen Zusammensetzung CaCu[OH|AsO4] wird Konichalcit der Mineralklasse der Phosphate, Arsenate und Vanadate zugeordnet.
Die Farbe von Konichalcit variiert von gelb- über mittel- bis hin zu smaragdgrün. Die Strichfarbe ist stets hellgrün.
Konichalcit kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem. Die Kristalle sind kurzprismatisch, währenddessen die Aggregate krustenartig, traubig, nierenförmig, massig oder radialförmig ausgebildet sind.
Die Transparenz von kupferhaltigen Minerals ist durchsichtig bis durchscheinend, der Glanz ist glasartig bis fettig. Konichalcit weist einen unebenen Bruch auf, die Spaltbarkeit ist nicht vorhanden.
Die Mohshärte beträgt 4,5, das spezifische Gewicht wird mit 4,33 angegeben.


Konichalcit
Konichalcit


Entstehung und Verbreitung von Konichalcit

Konichalcit ist ein Sekundärmineral, das in kupererzhaltigen Lagerstätten entsteht.
Mit Konichalcit können Azurit, Malachit, Jarosit, Ajoit, Libethenit, Klinoklas, Limonit, Quarz und Olivenit vergesellschaftet sein.
Bekannte Vorkommen von Konichalcit befinden sich in Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg/Deutschland; Tschechien; Polen; Tirol, Salzburg, Kärnten/Österreich; Graubünden/Schweiz; Irland, Wales; England; Russland; Ungarn; Mazedonien; Sardinien, Ligurien, Piemont/Italien; Spanien; Laurion/Griechenland; Kasachstan; Japan; Namibia; Marokko; Mexiko sowie in den USA.


Konichalcit
Konichalcit


Bedeutung und Verwendung von Konichalcit

Konichalcit ist vor allem für Mineraliensammlungen von Interesse.


Nachweis von Konichalcit

Konichalcit ist löslich in Säuren, beim Erhitzen im offenen Röhrchen wird Kristallwasser freigesetzt. Gleichzeitig nimmt das Mineral eine schwarze Farbe an.


Siehe auch:
Kristallwasser
Die Entstehung von Mineralien
Erz


Quellen:
Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München*
- www.mindat.org - conichalcite
- www.handbookofmineralogy.org/pdfs/conichalcite.pdf

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Letzte Aktualisierung: 19. November 2018

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