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Coronadit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Coronadit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: coronadite


Coronadit
Coronadit


Das Mineral Coronadit wurde im Jahr 1904 in der Coronado-Mine in Arizona/USA zum ersten Mal gefunden. Namenspate der Coronado-Mine ist der spanische Eroberer Francisco Vásquez de Coronado (1510 bis 1554).


Eigenschaften von Coronadit

Coronadit ist ein Oxidmineral bestehend aus
Pb(Mn4+,Mn2+)8O16.
Charakteristisch für das Mineral ist die dunkelgraue bis schwarze Farben. Die Strichfarbe ist dunkelbraun.
Coronadit kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit prismatischen Kristallen. Die Aggregate sind faserig, massig, grobkörnig oder traubenförmig.
Der Glanz von Coronadit kann matt bis metallisch sein bei undurchsichtiger Transparenz. Der Bruch des Minerals ist uneben. Die Mohshärte von Coronadit beträgt 4,5 bis 5, das spezifische Gewicht beläuft sich auf 5,24 bis 5,50.


Coronadit
Coronadit

Entstehung und Verbreitung von Coronadit

Coronadit kann sowohl Primär- als auch Sekundärmineral sein. Primärer Coronadit entsteht hydrothermal in Erzgängen oder im Bereich um heiße Quellen. Die Bildung von sekundärem Coronadit ist auf die Verwitterung manganhaltiger Gesteine zurückzuführen.
Begleitet werden Coronadit-Vorkommen unter anderem von Krokoit, Aurorit, Lithiophorit, Hollandit und Pyrolusit .
Zu finden ist das Mineral bspw. in Norwegen; Frankreich; Erzgebirge, Siegerland, Odenwald, Schwarzwald/Deutschland; Österreich; Italien; Spanien; England; Griechenland; Tschechien; Ungarn; Bulgarien; Russland; Namibia; China; Japan; Australien; Brasilien; Chile; Bolivien; Mexiko sowie in den USA.


Bedeutung und Verwendung von Coronadit

Coronadit wird vor allem als Mineral für Sammlungen genutzt.


Nachweis von Coronadit

Coronadit weist einem ausgeprägten dunkelbraunen bis grauen Pleochroismus auf.


Siehe auch:
Die Bedeutung der Namen von Gesteinen und Mineralien
Schwarze Diamanten
Seltene Mineralien


Quellen:
Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach*
Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag*
- www.mindat.org - coronadite

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Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2018

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