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Trona Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Trona - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: trona | französisch: trona


Der Name Trona stammt vom arabischen Wort tron ab und bezieht sich auf die Zusammensetzung des Minerals Trona. Tron wird mit Natron übersetzt, bei dem es sich chemisch um Natriumhydrocarbonat (kurz: Natron) handelt. Zudem ist die arabische Namensgebung nicht zufällig; das Mineral wurde 1773 in Fessan in Lybien entdeckt.


Eigenschaften von Trona

Trona ist ein Carbonatmineral bestehend aus Na3(HCO3)(CO3)·2H2O.
Das wasserhaltige Mineral ist von hellgrauer, weißgelber, rosa oder hellbrauner Farbe, kann aber auch farblos sein. Die Strichfarbe ist weiß.
Trona kristallisiert dem monoklinen Kristallsystem folgend und bildet prismatische, feinstrahlige, tafelförmige oder säulenförmige Kristalle, die als massige Aggregate erscheinen.
Der Glanz des Minerals ist glasartig bei durchsichtiger bis durchscheinender Transparenz. Der Bruch ist uneben, die Spaltbarkeit ist sehr vollkommen. Trona ist ein sehr weiches Mineral: die Mohshärte beträgt 2,5 bis 3, die Dichte wird mit 2,1 g/cm³ angegeben.


Entstehung und Verbreitung von Trona

Trona wird den Mineralen sedimentären Ursprungs zugeordnet, die als Folge der Eindunstung von natronhaltigen Seen, wie sie zum Beispiel auch in Wüsten vorkommen, entstehen.
Die Begleitminerale, die im Zusammenhang mit Trona gefunden werden, sind ebenfalls größtenteils Evaporitminerale; darunter unter anderem Gips, Halit, Borax, Dolomit, Sylvin, Glauberit und Mirabilit.
Die weltweiten Vorkommen von Trona beschränken sich auf wenige Fundorte bspw. in England, Italien, Tansania, China, Australien, Chile und die USA beschränkt (Quelle: www.mindat.org - trona).


Nachweis von Trona

Trona schäumt auf, wenn es mit Salzsäure in Kontakt kommt – zurückzuführen auf die Entstehung von CO2.


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Letzte Aktualisierung: 5. November 2019

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