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Autor: (steine-und-minerale.de) | Letzte Aktualisierung: 17.09.2019


Larvikit

Larvikit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: larvikite | französisch: larvikite


larvikit Foto
Larvikit

Der Name Larvikit wurde in Anlehnung an den Ort gewählt, an dem das Gestein zum ersten Mal gefunden wurde: die Stadt Larvik im Süden von Norwegen.


Eigenschaften von Larvikit

Larvikit ist ein magmatisches Gestein intrusiver Herkunft mit intermediärer Klassifikation.
Die Farbe von Larvikit ist hell- bis dunkelgrau, mitunter auch fast schwarz. Charakteristisch für Larvikite ist der bläuliche Schimmer, bedingt durch das Labrodorisieren der plagioklashaltigen Gemengteile (nähere Erläuterung unter Steckbrief Labradorit).
Die Zusammensetzung des Gesteins bewegt sich zwischen den Magmatiten Syenit und Monzonit. Die Hauptgemengteile von Labradorit werden von den Mineralien Plagioklas-Feldspäten (bis zu 88 %), insbesondere Anorthoklas und Pyroxenen wie Titan-Augit repräsentiert. Als Nebengemengteile sind Glimmerminerale, Amphibole, Magnetit, Olivin und Nephelin enthalten.
Das Gefüge von Larvikit ist geprägt durch eine unregelmäßige Anordnung der idiomorphen, grobkörnigen Bestandteile, wobei die mafischen Gemengteile dichte Massen im Gestein bilden.
Die Dichte beträgt 2,6 bis 2,8 g/cm3.


Entstehung und Verbreitung von Larvikit

Als Plutonit wird Larvikit durch die langsame Abkühlung intermediärer Magmen (52 bis 63 % Siliciumdioxid) im Erdinneren gebildet und erscheint vorwiegend in Gängen.
Die Fundorte von Larvikit sind selten und beschränkt auf Larvik nahe Oslo, Sandefjord und wenige Bereiche der Region Telemark/Norwegen.


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Bedeutung und Verwendung von Larvikit

Das witterungsbeständige Gestein wird vor allem im Innenraum bspw. als Arbeitsplatte, Wandvertäfelung, Bodenplatte oder für dekorative Gegenstände verwendet.


Siehe auch:
Die Entstehung magmatischer Gesteine
Schwarzer Granit
Steine und Minerale schleifen und polieren


Quellen:
⇒ Schumann, W. (1991): Mineralien Gesteine – Merkmale, Vorkommen und Verwendung. BLV Naturführer. BLV Verlagsgesellschaft mbH München
⇒ Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
⇒ Maresch, W., Medenbach, O.; Trochim, H.-D. (1987): Die farbigen Naturführer Gesteine. Mosaik Verlag GmbH München

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Letzte Aktualisierung: 17. September 2019

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