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Autor: (steine-und-minerale.de) | Letzte Aktualisierung: 12.06.2019


Brookit

Brookit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: brookite | französisch: brookite


Das Mineral Brookit wurde nach dem englischen Mineralogen Henry James Brooke (1771 bis 1857) benannt, nach Brookit erstmal 1825 im walisischen Gwynedd am Snowdon entdeckt und von dem französischen Mineralogen Armand Lévy (1795 bis 1841) beschrieben wurde.


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Eigenschaften von Brookit

Brookit wird der Systematik der Minerale zufolge den Oxiden zugeordnet, bestehend aus TiO2/Titandioxid.
Die Farbe von Brookit variiert zwischen gelbbraun, rotbraun, braun bis nahezu schwarz, Die Strichfarbe ist hellgelb bis gelbgrau.
Brookit kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem. Die Kristalle sind prismatisch, tafelig und pyramidal, dabei vertikal gerieft.
Brookit ist von durchsichtiger bis undurchsichtiger Transparenz, der Glanz ist metallisch bis diamantartig. Der Bruch ist uneben bis halbmuschelig, die Spaltbarkeit ist undeutlich. Die Härte beträgt 5,5 bis 6 bei einem spezifischen Gewicht von 4,1 bis 4,2.


Entstehung und Verbreitung von Brookit

Brookit ist hydrothermalen Ursprungs, häufig in Pegmatiten und Gängen, vor allem in solchen metamorpher Gesteine wie Gneis und Schiefer, zu finden.
Dabei ist Brookit mit Titanit, Rutil, Quarz, Albit, Orthoklas, Anatas, Calcit, Muskovit, Chlorit und Hämatit vergesellschaftet.
Brookit ist weltweit nicht großräumig verbreitet. Vorkommen des Minerals wurden bislang in England; Wales; Frankreich; Belgien; Halle, Saarland und Siegerland/Deutschland; Schweiz; Österreich; Spanien; Italien; Slowenien; Slowakei; Ukraine; Russland; Marokko; Kenia; Südafrika; Usbekistan; Tadschikistan; Usbekistan; China; Australien; Argentinien; Brasilien; Kanada und in den USA bestätigt.


Verwendung und Bedeutung von Brookit

Brookit ist aufgrund der seltenen Vorkommen des Minerals weniger von wirtschaftlichem Interesse, vielmehr wird Brookit als Sammlermineral geschätzt.


Nachweis von Brookit

Brookit ist nicht in Säuren löslich und schmilzt nicht in der Flamme. Der schwach ausgeprägte Pleochroismus erscheint in hellgelben, rötlichen und bräunlichen Farbtönen.


Siehe auch:
Seltene Mineralien
Alltägliches: Mineralkosmetik/Kosmetik aus Mineralien
Erz


Quellen:
⇒ Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München
⇒ Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
⇒ Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach
- www.mindat.org - brookite

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Letzte Aktualisierung: 12. Juni 2019

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