Steine und Minerale

 

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1:"Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock" [24.05.2011]
2:"Schätze der Anden - Chiles Kupfer für die Welt" [06.05.2011]
3:Mineralienbörsen in der Schweiz [05.05.2011]
4:Mineralienbörsen in Österreich [05.05.2011]
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"Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock"

[SuM.de] 24.05.2011

... Naturhistorisches Museum Bern

Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock
Bild 1: Kristalle vom Planggenstock (Foto: Peter Vollenweider/NMBE)

Seit dem 14. Mai 2011 werden in der Ausstellung „Riesenkristalle – der Schatz vom Planggenstock“ im Naturhistorischen Museum Bern bis zu 300 kg schwere Bergkristalle gezeigt.
Die bis zu 1,21 m langen Kristalle sind Teil der bereits bestehenden Ausstellung „Steine der Erde“ im Naturhistorischen Museum von Bern.

Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock
Bild 2: Bergkristalle und Fluorite (Foto: Peter Vollenweider/NMBE)

Neben etwa 50 Bergkristallen mit einem Gesamtgewicht von über zwei Tonnen werden auch 20 rosafarbene Fluorite präsentiert, die am gleichen Fundort geborgen wurden.

Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock
Bild 3: Franz von Arx und Paul von Känel bei der Bergung (Foto: Robert Bösch)

Entdeckt wurden die großen Quarzkristalle von den Strahlern (Kristallsammler) Franz von Arx und Paul von Känel am Planggenstock im Schweizer Kanton Uri. Erste Funde der beiden gehen auf das Jahr 1994 zurück, die größten Bergkristalle wurden 2005 und 2006 geborgen.

Die Riesenkristalle vom Planggenstock sind in Klüften aufgewachsen, entstanden nach Angaben des Museums vor 15 Mio. Jahren, hatten entsprechend viel Zeit, um auszuwachsen. Bedingt durch das Kluftsystem vom Planggenstock wurden den entstehenden Kristallen keine bzw. nur wenige Wachstumsbeschränkungen vorgegeben, weshalb diese sich vollkommen und ungehindert entwickeln konnten.

Der Preis der Riesenkristalle? 4,5 Mio. Schweizer Franken bzw. ca. 3,6 Mio. Euro wurden als Wert der Bergkristalle angegeben.

Ergänzt wird die Ausstellung der Riesenkristalle vom Planggenstock um zahlreiche Informationen zur Entstehung und einem Film mit dem Titel „Hüter der Erde“, dessen Inhalt die Bergung der Kristallgruppe ist.

Adresse: Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15 in CH-3005 Bern.
Öffnungszeiten: Montag 14 bis 17 Uhr; Dienstag, Donnerstag und Freitag 9 bis 17 Uhr; Mittwoch 9 bis 18 Uhr; Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr

Quelle: www-nmbe.unibe.ch

siehe auch:
Steine und Minerale selber suchen
Steckbrief Bergkristall
Steckbrief Fluorit