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Syenit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Syenit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: syenite | französisch: syénite


Syenit
Syenit

Das Gestein Syenit wurde nach der Typlokalität, dem Ort der Erstentdeckung, Syene, heute Assuan/Ägypten benannt.


Eigenschaften von Syenit

Unter dem Namen Syenit wird eine Familie von Gesteinen zusammengefasst, bestehend aus Syenit, Monzoit und Foyait.
Syenit ist ein magmatisches Gestein intrusiver Herkunft (extrusives Pendant ist Trachyt).
Die Farbe von Syenit ist hell- bis dunkelgrau oder rot. Bei grünen oder blauen Syeniten handelt es sich um die Varietät Larvikit.
Hauptgemengteile von Syenit sind Orthoklas-Feldspäte, Plagioklase, Quarz und Nephelin. Als Nebengemengteile sind Biotit, Augit, Leucit, Apatit, Hornblende, Magnetit, Eudialyt und Ilmenit enthalten.
Die Korngröße der aufbauenden idio- bis hypidiomorphen Minerale ist mittel- bis grobkörnig. Das intermediäre Gestein ist kompakt, die aufbauenden Bestandteile sind richtungslos angeordnet. Die Dichte von Syenit beträgt 2,62 bis 2,85 g/cm3.


Syenit
Syenit

Entstehung und Verbreitung von Syenit

Syenit ist ein Plutonit, das durch die langsame Abkühlung von Magma in der Erdkruste gebildet wird. Begleitende Gesteine sind Granit und Diorit.
Fundorte des seltenen Gesteins sind Fichtelgebirge/Deutschland; Italien; Telemark/Norwegen; Russland, Portugal; China; Südafrika; Arkansas, Montana, New Hampshire, Massachusetts/USA.


Bedeutung und Verwendung von Syenit

Syenit findet Einsatz als Fassaden-, Pflaster- und Zierstein sowie als Bodenbelag.


Siehe auch:
Urgesteinsmehl und Gesteinsmehl
Schwarzer Granit
Das älteste Gestein der Welt


Quellen:
Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach*
Schumann, W. (1991): Mineralien Gesteine – Merkmale, Vorkommen und Verwendung. BLV Naturführer. BLV Verlagsgesellschaft mbH München*
⇒ Maresch, W., Medenbach, O.; Trochim, H.-D. (1987): Die farbigen Naturführer Gesteine. Mosaik Verlag GmbH München*
Murawski, H. (1992): Geologisches Wörterbuch. Ferdinand Enke Verlag Stuttgart*
Schumann, W. (1994): Steine und Mineralien sammeln; finden, präparieren, bestimmen. BLV Verlag München*
Okrusch, M. und S. Matthes (2009): Mineralogie: Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. Springer Verlag Berlin Heidelberg*

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Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2018

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