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Zinkit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Zinkit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: zincite | französisch: zincite


Der Name Zinkit geht auf den österreichischen Mineralogen und Geologen Wilhelm Ritter von Haidinger (1795 bis 1871) zurück, der das erstmals in New Jersey/USA entdeckte Mineral in Anlehnung an den hohen Zinkgehalt Zinkit nannte.


Eigenschaften von Zinkit

Das Mineral Zinkit (ZnO - Zinkoxid) wird nach der in der Mineralogie gängigen Systematik der Minerale den Oxidmineralen zugeordnet.
Die Farbe von Zinkit reicht von orange über gelb bis rotbraun und rot, weshalb Zinkit alternativ als Rotzinkerz bekannt ist. Die Strichfarbe ist orange.
Zinkit kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem und bildet pyramidale Kristalle; die Aggregate sind körnig oder massig.
Der Glanz von Zinkit ist fettig bis intensiv diamantartig glänzend bei durchsichtiger bis durchscheinender Transparenz. Der Bruch ist muschelig und spröde, die Spaltbarkeit ist sehr vollkommen. Die Mohshärte beträgt 4,5 bis 5, das spezifische Gewicht wird mit 5,4 bis 5,7 angegeben.


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Entstehung und Verbreitung von Zinkit

Zinkit entsteht in kalkhaltigen Gesteinen unter kontaktmetamorphen Bedingungen, d.h. aufsteigendes Magma intrudiert in das Umgebungsgestein und führt zu Mineralneubildungen und/oder –umwandlungen, die u.a. als Erzgänge Ausdruck finden. Begleitminerale von Zinkit sind bspw. Calcit, Granat, Willemit, Rhodonit und Franklinit.
Zinkit ist selten, dennoch wurden bedeutende Vorkommen u.a. in Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Österreich, Tschechien, Italien, Bulgarien, Russland, China und in den USA dokumentiert.


Verwendung und Bedeutung von Zinkit

Der Zinkgehalt von über 70 % macht Zinkit für die Gewinnung des Metalls interessant. Dennoch ist Zinkit aufgrund der Seltenheit der mengenmäßigen Vorkommen nicht von wirtschaftlichem Interesse.
Mitunter werden besonders farbintensive und reine Exemplare zu hochpreisigem Schmuck verarbeitet.


Nachweis von Zinkit

Zinkit ist in der Flamme nicht schmelzbar, ist aber in Salzsäure löslich.


Siehe auch:
Seltene Mineralien
Erz
Farbedelsteine und die Bewertung der Qualität von farbigen Edelsteinen


Quellen:
Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH*
Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach*
Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag*
- www.mindat.org - zincite

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Letzte Aktualisierung: 5. November 2018

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