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Spessartin Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Spessartin - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: spessartine | französisch: spessartine


Das Mineral Spessartin wurde im Jahr 1832 in der Nähe von Aschaffenburg im Spessart entdeckt. Angelehnt an die Typlokalität wurde dem bis dahin unbekannte Mineral der Name Spessartin gegeben.


Eigenschaften von Spessartin

Spessartin ist ein Silikatmineral mit der Zusammensetzung Mn2Al[SiO4]3. Zudem handelt es sich systematisch um eine Varietät aus der Granat-Gruppe.
Im Gegensatz zum bekannten roten Almandin oder Pyrop ist Spessartin von gelber, hellroter, orange-farbiger bis orange-brauner Farbe – farblich Bernsteinen, Hessonit und Karneol sehr ähnlich. Die Strichfarbe ist weiß.
Spessartin kristallisiert im kubischen Kristallsystem. Die Kristalle sind ikositetraedrisch (24-Flächner) oder rhombendodekaedrisch (12-Flächner). Die Aggregate erscheinen körnig bis massig.
Der Glanz von Spessartin ist glasartig bis fettig, die Transparenz ist durchsichtig bis durchscheinend. Der Bruch ist muschelig bis splittrig, die Spaltbarkeit ist nicht vorhanden. Spessartin weist eine Mohshärte von 7, bis 7,5 auf, das spezifische Gewicht beträgt 4,2.


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Entstehung und Verbreitung von Spessartin

Spessartin kann sowohl unter magmatischen wie auch unter metamorphen Bedingungen entstehen und ist insbesondere in manganreichen Gesteinen als mineralischer Bestandteil enthalten.
Nennenswerte Vorkommen von Spessartin existieren unter anderem in Skandinavien, England, Frankreich, Belgien, Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Schweiz, Österreich, Portugal, Italien, Ghana, Tansania, Namibia, Madagaskar, Pakistan, Afghanistan, Russland, China, Japan, Australien, Argentinien, Brasilien und in den USA.


Verwendung und Bedeutung von Spessartin

Spessartin wird vor allem zu Schmuck verarbeitet, wobei das Mineral unter dem Handelsnamen Mandaringranat bekannter ist. Daneben wird Spessartin als Heilstein verkauft, wobei die Heilwirkung von Spessartin in wissenschaftlichen Untersuchungen nicht belegt werden konnte.


Nachweis von Spessartin

Spessartin löst sich in Säuren nur schwer auf.


Siehe auch:
Der Schliff von Edelsteinen
Mineralien als Trendfarbe
Fancy Diamanten - Farbige Diamanten


Quellen:
Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München*
Hall, C. (1999): Edelsteine. Das neue kompakte Bestimmungsbuch, Könemann Verlag*
Schumann, W. (1992): Edelsteine und Schmucksteine: alle Edel- und Schmucksteine der Welt; 1500 Einzelstücke. BLV Bestimmungsbuch, BLV Verlagsgesellschaft mbH München*
- www.mindat.org - spessartine

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Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2018

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