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Periklin Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Periklin - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: pericline | französisch: pericline


Das Mineral Periklin wurde erstmals im Jahr 1823 von August Breithaupt (1791 bis 1873). Der deutsche Mineraloge gab dem Mineral den aus dem Altgriechischen stammenden Namen, der mit sich ringsum neigend übersetzt wird – bezugnehmend auf die Spaltachsen des Minerals.


Eigenschaften von Periklin

Mit der chemischen Zusammensetzung Na(AlSi3O8) ist Periklin ein Vertreter der Silikatmineralien. Innerhalb der Silikate gehört Periklin zur Feldspatgruppe, speziell den Plagioklasen und ist in der weiteren Untergliederung eine Varietät von Albit.
Die Farbe des Silikatminerals Periklin variiert zwischen weiß und farblos, die Strichfarbe ist ebenfalls weiß.
Periklin kristallisiert dem triklinen Kristallsystem folgend und bildet tafelige, plattige und säulige Kristalle, die miteinander zu Zwillingen verwachsen.
Der Glanz von Periklin ist glas- bis perlmuttartig bei durchsichtiger bis durchscheinender Transparenz. Der Bruch ist muschelig-uneben, die Spaltbarkeit ist vollkommen. Die Mohshärte von Periklin beträgt 6, die Dichte wird mit 2,6 g/cm3 angegeben.


Entstehung und Verbreitung von Periklin

Periklin ist ein Mineral magmatischen Ursprungs, das vor allem in Drusen und Klüften zu finden ist – oftmals vergesellschaftet mit den Mineralien Quarz, Titanit, Chlorit, Adular, Anatas sowie Rutil.
Die Vorkommen von Periklin erstrecken sich auf Fundorte weltweit, bspw. In Norwegen, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Österreich, Tschechien, Italien, Pakistan, Namibia, Brasilien und in den USA.


Siehe auch:
Feldspat, Quarz und Glimmer – Die drei vergess´ ich nimmer
Bestimmung der Härte von Mineralien
Titandioxid



Quellen:
Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach*
Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag*
www.mindat.org - Pericline

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Letzte Aktualisierung: 2. November 2018

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