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Bronzit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Bronzit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

englisch: bronzite | französisch: bronzite


Der Name Bronzit ist auf die bronze-ähnliche Farbe des Minerals zurückzuführen.


Eigenschaften von Bronzit

Das Mineral Bronzit ist ein Silikatmineral, dessen chemische Zusammensetzung über die Formel (Mg,Fe)2(SiO3)2 beschrieben wird. Bronzit wird innerhalb der Mineralklasse der Silikate den Pyroxene zugeordnet; aufgrund der Kristalle genauer den Orthopyroxenen. Zudem ist Bronzit eine Varietät des Pyroxen-Vertreters Enstatit.
Bronzit ist von bronze-ähnlicher Farbe, rotbraun und teilweise auch grünlich braun. Die Strichfarbe ist weiß.
Bronzit kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem und bildet prismatische, dicktafelige Kristalle, deren Aggregate körnig oder massig sind.
Der Glanz von Bronzit ist halbmetallisch, die Transparenz schwankt zwischen durchscheinend und durchsichtig. Der Bruch des Pyroxenminerals ist blättrig und uneben, die Spaltbarkeit ist unvollkommen. Die Mohshärte von Bronzit beträgt 5,5 bis 6 bei einem spezifischen Gewicht von 3,3 bis 3,4 – wobei das Gewicht mit steigendem Eisengehalt zunimmt.


Entstehung und Verbreitung von Bronzit

Bronzit entsteht im Zuge der Bildung von magmatischen wie auch metamorphen Gesteinen. Als mineralischer Bestandteil kann Bronzit zum Beispiel in den Gesteinen Harzburgit, Norit, Andesit, Peridotit, Pyroxenit, Kimberlit, Gabbro und Serpentinit enthalten sein.
Die weltweiten Vorkommen von Bronzit erstrecken sich auf große Teile Europas, einige Fundorte in Südafrika, China, Australien und Neuseeland sowie Argentinien und in den USA (siehe mindat.org).


Verwendung und Bedeutung von Bronzit

Bronzit ist vor allem als Schmuckstein von Bedeutung. Neben den begehrten besonders klaren Exemplaren wartet Bronzit mit einer Vielfalt an Strukturen auf, die marmoriert oder goldgefleckt sein können, und anderen braunen Mineralen wie Tigerauge, Rauchquarz oder Goldfluß optisch zum Verwechseln ähnlich sind.


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Siehe auch:
Mineralien bestimmen
Braune Diamanten
Edelsteine und Mineralien als Wertanlage


Quellen:
⇒ Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
⇒ Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach
⇒ Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag
⇒ Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München
⇒ Schumann, W. (1991): Mineralien Gesteine – Merkmale, Vorkommen und Verwendung. BLV Naturführer. BLV Verlagsgesellschaft mbH München
⇒ Altaba, M. F. und G. Tanelli (1995): Wissen heute auf einen Blick - Mineralogie. Neuer Kaiser Verlag GmbH, Klagenfurt

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Letzte Aktualisierung: 12. Juni 2019

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