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Arseniosiderit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Arseniosiderit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

ArseniosideritDer Name Arseniosiderit bezieht sich auf die Zusammensetzung jenes Minerals, das sowohl Arsen als auch Eisen (griech. sideros) enthält.

Eigenschaften
Arseniosiderit besteht aus
Ca2Fe33+(AsO4)3O2 · 3H2O und ist damit ein Vertreter der Mineralklasse der Phosphate, Arsenate und Vanadate.
Typische Farben des Minerals sind gelb, braun, braunschwarz bis schwarz bei gelbbrauner Strichfarbe.
Arseniosiderit kristallisiert im monoklinen Kristallsystem. Die Kristalle sind prismatisch-faserig, die entsprechenden Aggregate sind körnig, filzig oder radialstrahlig angeordnet.
Arseniosiderit Arseniosiderite weisen einen metallischen bis seidigen Glanz bei durchscheinender bis undurchsichtiger Transparenz auf. Der Bruch von Arseniosiderit ist muschelig, die Spaltbarkeit ist gut. Arseniosiderit wird mit einer Mohshärte von 1,5 zu den weichen Mineralen gezählt, das spezifische Gewicht beträgt 3,5 bis 3,9.

Entstehung und Verbreitung
Arseniosiderit entsteht durch die Verwitterung bzw. Oxidation eisen- und arsenhaltiger Lagerstätten, kann aber auch aus weiteren Arsenmineralien wie Arsenopyrit und Skorodit hervorgehen.
Arseniosiderit ist häufig mit Adamit, Arsenopyrit, Skorodit, Beudantit, Carminit und Pharmakolith vergesellschaftet.
Fundorte von Arseniosiderit befinden sich bspw. in Cumberland, Cornwall/England; Wales; Belgien; Frankreich; Spessart, Gräfenroda, Wernigerorde, St. Andreasberg, Braunlage, Odenwald, Schwarzwald, Erzgebirge/Deutschland; Hüttenberg und Eferding/Österreich; Graubünden/Schweiz; Spanien; Laurion/Griechenland; Bulgarien; Kasachstan; China; Japan; Namibia; Australien; Bolivien; Chile; Mexiko und China.

Verwendung
Arseniosiderit ist auf der Welt so wenig verbreitet, dass das Mineral lediglich für Sammlungen interessant ist.

Nachweis
Arseniosiderite weisen einen braunroten, braunen bis nahezu farblosen Pleochroismus auf.

Quellen:
Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag
- www.mindat.org - arseniosiderite

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