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Ankerit Mineralien-Steckbrief

In unserer Gesteins- und Mineraliendatenbank erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten Exemplaren. Die Steckbriefe sind thematisch und alphabetisch kategorisiert. Wir sind bestrebt die Anzahl der Einträge zu erweitern und nehmen gern Vorschläge von unseren Lesern entgegen.

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Ankerit - Eigenschaften, Entstehung und Verwendung

AnkeritAnkerit wurde nach dem österreichischen Mineralogen Matthias Joseph Anker (1772 bis 1843) benannt. Erstmals gefunden wurde das Mineral am Erzberg in der Steiermark/Österreich.

Eigenschaften
Ankerit ist mit der Zusammensetzung Ca(Fe,Mn,Mg)(CO3)2 ein Vertreter der Mineralklasse der Carbonate.
Charakteristische Farben des Minerals sind weiß, grau, gelb und braun, wobei die Intensität des Brauns mit steigendem Eisengehalt zunimmt. Mitunter wird Ankerit aufgrund der braunen Farbe auch Braunspat genannt. Die Strichfarbe ist weiß.
Das Carbonat kristallisiert im trigonalen Kristallsystem. Die Kristalle sind rhomboedrisch-tafelig, dabei leicht gekrümmt und teilweise auch zu Zwillingen miteinander verwachsen. Die entsprechenden Ankerit-Aggregate sind massig, körnig oder stalaktitisch.
Ankerit Der Glanz von Ankerit ist glas- bis perlmuttartig, die Transparenz ist durchscheinend bis undurchsichtig. Der Bruch von Ankerit ist muschelig, die Spaltbarkeit ist vollkommen.
Die Mohshärte beträgt 3,5 bis 4 bei einem spezifischen Gewicht von 2,93 bis 3,1.

Entstehung und Verbreitung
Ankerit wird gebildet, indem dieser während des hydrothermalen Stadiums aus karbonathaltigen Lösungen vor allem auf Erzgesteinen auskristallisiert.
Begleitend zum Ankerit können weitere Minerale wie Dolomit, Gold, Galenit, Sphalerit (Zinkblende), Chalkopyrit, Siderit und Quarz vorkommen.
Fundorte von Ankerit befinden sich bspw. in Lancashire/England; Freiberg (Erzgebirge), Schwarzwald/Deutschland; Steiermark, Salzburg/Österreich; Turin/Italien; Kapnik/Rumänien; Slowakei; Ungarn; Australien; Neuseeland; Quebec/Kanada; New York, South Dakota, Arkansas, Minnesota, Colorado/USA.

Verwendung
Ankerit ist insbesondere für Mineraliensammlungen von Bedeutung.

Nachweis
Ankerit weist eine weißgelbe bis rote Fluoreszenz auf und ist Salzsäure löslich.

Quellen:
Pellant, C. (1994): Steine und Minerale. Ravensburger Naturführer. Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
Bauer, J.; Tvrz, F. (1993): Der Kosmos-Mineralienführer. Mineralien Gesteine Edelsteine. Ein Bestimmungsbuch mit 576 Farbfotos. Gondrom Verlag GmbH Bindlach
Korbel, P.; Novak, M. und W. Horwath (2002): Mineralien Enzyklopädie, Dörfler Verlag
Medenbach, O.; Sussieck-Fornefeld, C.; Steinbach, G. (1996): Steinbachs Naturführer Mineralien. 223 Artbeschreibungen, 362 Farbfotos, 250 Zeichnungen und 30 Seiten Bestimmungstabellen. Mosaik Verlag München
- www.mindat.org - ankerite

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