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Alltägliches - Vogelsand



Mineralien im Alltag in diversen Produkten sind nicht nur für Menschen unabdingbar, sondern auch für Haustiere, wie am Beispiel von Vogelsand deutlich wird.


Mineralien im Vogelsand

Vogelsand besteht hauptsächlich aus quarzhaltigem Sand, dem mitunter auch zerkleinerte Bruchstücken von Muschelschalen (sogenannter Grit), gemörserter Grit und Anisöl zugesetzt sind.


Entsprechend der Definition handelt es bei Sand um ein nicht verfestigtes Produkt der physikalischen und chemischen Gesteinszerkleinerung (Verwitterung) mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und Farbe, deren Korndurchmesser zwischen 0,063 und 2 mm beträgt. Unterschieden wird der Korngröße nach in Feinsand (0,063 bis 0,2 mm), Mittelsand (0,2 bis 0,63 mm) und Grobsand (0,63 bis 2 mm).


Der gängige im Handel erhältliche Vogelsand wird aus Quarz gewonnen. Die Farbe von Vogelsand ist weiß bis beige oder leicht gräulich. Üblicherweise ist Vogelsand Feinsand, dessen Korngröße mit 0,1 bis 0,7 mm angegeben wird.


Vogelsand zeichnet sich gegenüber natürlichem Sand durch die gleichartige Kornform aus. Sand in der Natur weist bisweilen nicht nur unterschiedliche Korngrößen auf, ist auch bezüglich der Kornform nicht homogen. Um Verletzung von Vögeln in der Heimtierhaltung, speziell beim Sandbad, zu vermeiden, sind die Körner im Vogelsand kantengerundet.

Verwendung von Vogelsand

Vogelsand kommt vorwiegend aus hygienischen Gründen zum Einsatz.
Das feinkörnige Material ist bis zu einem gewissen Grad in der Lage, Feuchtigkeit zu binden. Anfallende Exkremente verklumpen im Vogelsand, so dass möglicher Keimbildung und –ausbreitung vorgebeugt wird. Weiterhin wird der Quarz im Vogelsand teilweise als Nahrung aufgenommen, was sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Zusätzlich enthaltener Grit und zugefügte Spurenelemente im Vogelsand dienen der Unterstützung der Mineralstoffversorgung von Vögeln.

Herstellung von Vogelsand

Vogelsand wird vorrangig durch die Zerkleinerung von mittlerem oder gröberem Sand gewonnen.
Zu Anfang wird das Ausgangsmaterial geschlämmt, d.h. mit Wasser versetzt und ausgesiebt. Der Sand wird so von kleineren Schwebteilchen, Schwermetallen oder unerwünschten Begleitmineralien getrennt. Mit Hilfe von Mühlen wird der Sand anschließend bis zur gewünschten Korngröße zerkleinert und ggfs. in eine Trommelmaschine gegeben, mit deren Hilfe die Kanten der Quarzkörner gerundet werden. Nachfolgend wird der Feinsand erhitzt und getrocknet, um ein hygienisches Produkt zu erhalten. Die Restfeuchte im Vogelsand beträgt nach Ende der Herstellung unter 5 %, was Keimfreiheit im Vogelsand garantiert.


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Siehe auch:
Alltägliches - Kieselgur gegen Insekten
Schleifen und Polieren von Mineralien und Gesteinen
Mineralische Kakteenerde

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Letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2018




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