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Was ist der Unterschied zwischen Edelsteinen und Halbedelsteinen (Schmucksteinen)?



Bis vor wenigen Jahrzehnten war es auf dem Mineralienmarkt üblich, Mineralien in Edelsteine und Halbedelsteine zu unterscheiden. Heutzutage wird auf die Bezeichnung Halbedelstein verzichtet, um wertmindernde Image zu vermeiden. Stattdessen werden die früheren Halbedelsteine unter dem Begriff Schmucksteine zusammengefasst.



Edelsteine unterscheiden sich von Halbedelsteinen bzw. Schmucksteinen aufgrund besonderer Eigenschaften.
Damit Mineralien der Definition Edelstein gerecht werden, sind drei Kriterien entscheidend: Schönheit, Seltenheit und Härte – wobei sich die Schönheit über den Glanz, die Farbe sowie Transparenz ausdrücken und die Härte einen Wert über 7 auf der Skala nach Mohs erreichen muss.
Bekannte Edelsteine sind zum Beispiel: Rubin, Saphir, Smaragd, Diamant, Topas und Morganit genannt.



Alle anderen Mineralien, die eine geringere Mohshärte aufweisen, aber nicht weniger schön sind als „echte“ Edelsteine und auch weit häufiger vorkommen, sind Halbedelsteine bzw. Schmucksteine.
Die Liste der Halbedelsteine ist lang, Beispiele für Halbedelsteine sind beispielsweise Mondstein, Diopsid, Kyanit, Rauchquarz, Amethyst, Bergkristall, Türkis, Achat, Rosenquarz, Olivin oder Almandin (Granat).



Siehe auch:
Alltägliches - Schmuck aus Mineralien, Edelsteinen und Steinen
Aus welchem Mineral besteht Strass?
Berühmte Edelsteine



Letzte Aktualisierung: 23. August 2017

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