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Endogene Kräfte - Exogene Kräfte



Die Begriffe endogene und exogene Kraft werden im Zusammenhang mit der Geomorphologie verwendet, d.h mit Prozessen, die die Form der Landschaft (Geomorphologie = Landformenkunde) prägen, beeinflussen und gestalten.

Definition endogene Kräfte

In der Geomorphologie werden unter dem Begriff endogene Kräfte Prozesse und Kräfte verstanden, die ihren Ursprung im Erdinneren haben.
Namentlich handelt es sich um alle Kräfte, die tektonische, magmatische und metamorphe Vorgänge bestimmen und die Oberflächengestalt der Erde aus dem Erdinneren bestimmen bzw. formen, d.h. bspw. Vulkanismus, Gebirgsbildung, Erdbeben und sonstige Plattenbewegungen.


Definition exogene Kräfte

Exogene Kräfte hingegen wirken von außen auf die Erdoberfläche ein:

  • marine (durch das Meer)
  • fluviale (fließwasserbedingt)
  • glaziale (durch Gletscher) und
  • äolische (vom Wind angetrieben) Kräfte

üben eine stetige Veränderung auf die Erdoberfläche aus, die ihren Ausdruck in Form von Verwitterung, Abtragung/Erosion und Verlagerung findet.


Siehe auch:
Der Unterschied zwischen Kontakt- und Regionalmetamorphose
Das älteste Gestein der Erde
Kreislauf der Gesteine



Quellen:
⇒ Jassamanow, N.A. (1991): Kleines Spektrum der Wissenschaften - Geologie: Exkursion zur Erde
⇒ Georgi, K.-H. (1983): Kreislauf der Gesteine - Eine Einführung in die Geologie
⇒ Zepp, H. (2011): Grundriß Allgemeine Geographie: Geomorphologie
⇒ Ahnert, F. (2009): Einführung in die Geomorphologie

Letzte Aktualisierung: 29. März 2019

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