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Wie kamen Findlinge nach Deutschland?





Findlinge werden in der Geologie auch als erratische Blöcke bezeichnet; wortwörtlich handelt es sich bei den großen Steinen um verirrte Gesteinsblöcke.

Verirrte deshalb, weil sich der Findling an einem Ort befindet, wo das Gestein, aus er besteht, natürlicherweise nicht vorkommt oder eine vollkommen andere mineralische Zusammensetzung aufweist als die übrigen Gesteine vor Ort.

Findlinge findet man deutschlandweit vor allem in den nördlichen Regionen der Republik. Die Art und Weise, wie Findlinge vor vielen Jahrtausenden nach Norddeutschland gelangten, lässt sich mit diversen Gletschervorsprüngen erklären. Die Gletscher stammten einst aus Skandinavien und nahmen auf ihrem Weg nach Mitteleuropa zahlreiches, skandinavisches Gesteinsmaterial als Gletscherfracht mit.

Nach dem Abschmelzen der Gletscher – so auch in Deutschland – blieben die großen Gesteinsblöcke am Ablagerungsort liegen. Aus diesem Grund ist es möglich, dass bspw. schwedischer Granit in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg gefunden werden kann.

Aber auch in Süddeutschland gibt es Findlinge. Diese stammen vor allem aus den österreichischen Alpen und sind ebenfalls ein Relikt von Gletscherbewegungen in das Alpenvorland.

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