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Warum wird Sandstein mit der Zeit schwarz?





Viele Felsen (siehe Elbsandsteingebirge oder Externsteine) oder Gebäude aus Sandstein verfärben sich mit den Jahren. Das ursprünglich helle, gelbe, hellbraune bis beige Gestein nimmt eine dunkelgraue bis schwarze Färbung an.

Die Ursachen für Verfärbungen von Sandsteinen sind vielfältig; es kommen sowohl natürliche als auch anthropogene Faktoren in Betracht.

Zum einen ist es der Mineralbestand von Sandsteinen selbst, dem es zu verdanken ist, dass das Sedimentgestein irgendwann unschöne Verfärbungen aufweist. Eisen- und manganhaltige Mineralien wie Goethit, Hämatit oder Pyrit oxidieren und färben Sandstein rotbraun, dunkelbraun bis schwarz. Entscheidend sind aber auch bitumenhaltige Verbindungen im Gestein, die für blau-schwarz Dunkelfärbungen verantwortlich sind.

Daneben kommen Verbindungen und Produkte in Betracht, die in Verbindung mit Aktivitäten von Menschen einhergehen. Zu nennen ist hier zu aller erst die Verbrennung von fossilen Brennstoffen – u.a. Kohle, Erdöl, die als Ruß in die Atmosphäre eingetragen werden. Ferner sorgen diverse Stickstoff- und Schwefelverbindungen, aber auch Algen dafür, dass sich die Farbe von Sandsteinen verändert.

Auf den Sandstein gelangen die genannten Verbindungen auf unterschiedliche Pfaden: entweder über Niederschläge (Regen, Schnee) oder als sog. trockene Deposition über den Wind.

Allerdings sind die Dunkelfärbungen von Sandsteinen nur oberflächlich. Mit der fachgerechten Reinigung, bspw. mit Hochdruckreinigern, lassen sich die Ablagerungen entfernen.

Was ist Sand?
Steinerne Zeugen - Externsteine
In, auf und aus Gestein gebaut - Frauenkirche Dresden




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